Träger und Leitbild der OGS an der Augustaschule

Der Verband Ev. Kirchengemeinden im Bereich Dorsten hat im Jahr 2006 die Trägerschaft der hier neu initiierten Offenen Ganztagsschule (OGS) übernommen.
Die OGS an dieser Schule wurde mittlerweile aufgrund der Nachfrage für 4 Gruppen (altersgemischt) mit je 25 Kindern eingerichtet.
Im Verband Ev. Kirchengemeinden haben sich die drei selbständigen Kirchengemeinden zusammengeschlossen, um soziale und diakonische Aufgaben besser wahrnehmen zu können. Im engen Kontakt mit den Kirchengemeinden führt der Verband Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit (z. B. drei Kindertageseinrichtungen, zwei Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit), der Jugendhilfe, je eine Beratungsstelle für Menschen in sozialen Schwierigkeiten und für Flüchtlinge/ Migranten sowie eine Familienbildungsstätte. Darüber hinaus ist der Verband Träger von drei Familienzentren.

Zusätzlich zur Augustaschule ist der Verband ev. Kirchen Träger des Ganztages an zwei weiteren Grundschulen. Geleitet wird der Fachbereich „Offener Ganztag“ von der Koordinatorin Meike Schönig.

„In der Arbeit mit Kindern stellen wir uns der verantwortlichen Aufgabe, den heranwachsenden jungen Menschen, Räume und Orte anzubieten sowie ihnen begleitende erwachsene Menschen an die Seite zu stellen. Die Kinder sollen eigene lebensweltorientierte Ausdrucksmöglichkeiten erhalten, ihre Gedanken äußern und ihre Fragen stellen können. Hierbei wollen wir insbesondere die Kinder motivieren, eigene Antworten zu finden und ihnen keine vorgefertigten Meinungen von Erwachsenen überstülpen. Es gilt, gemeinsam mit den Kindern nach neuen Erfahrungen der Gemeinschaft des Glaubens und des Zusammenlebens zu suchen.

Dieses wird sichtbar in unserer einladenden Arbeit, im Respekt vor der Würde des Menschen und in dem Zusammenwirken und Konsens von Glauben, Leben, Reden und Handeln.

Profile und Ziele

Toleranz, Rücksicht und Respekt voreinander stehen bei uns ebenso an erster Stelle wie die Anleitung zu selbständigem Denken und Handeln und die Möglichkeit, sich frei von vorgefertigten Normen entwickeln zu können.

Unsere Kinder sollen die Möglichkeit erhalten, sich in einer gewaltfreien und partnerschaftlichen Umgebung zu entfalten. Dabei ist es wichtig, dass die Kinder lernen, frei ihre eigene Meinung zu äußern, für ihre Interessen einzutreten und andere Meinungen zu akzeptieren.

Sie sollen befähigt werden, unterschiedliche Kulturen und Religionen kennen zu lernen und diese zu akzeptieren.

Ebenso leiten wir die Kinder an, soziales Engagement und gesellschaftliche Mitverantwortung zu übernehmen.